Kabale und Liebe
15+

Von Friedrich SchillerKoproduktion mit dem Volkstheater Rostock

Luise liebt Ferdinand. Und Ferdinand liebt Luise. Und doch nagt der Zweifel an Luise, ob sie, das bürgerliche Mädchen, und er, der Sohn des Präsidenten, für einander bestimmt sein dürfen. Für die Väter ist klar: Den Übertritt in den anderen Stand werden sie nicht dulden und mit allen Mitteln zu verhindern wissen.

Als Luise ihren Zweifeln nachgibt, will Ferdinand darin eine neue Liebschaft erkennen. Luise tritt von ihm zurück. Ferdinands Vater, der Präsident, triumphiert. Doch er rechnet nicht mit der hartnäckigen Zuneigung der jungen Liebenden über die gesellschaftlichen Schranken hinweg.

Macht und Machtmissbrauch, Intrigen, Unterdrückung und Diffamierung, um das alteingefahrene, aber bewährte System zu erhalten, eine Gesellschaft, die ihrer Jugend weder Freiheit noch Freiräume erlaubt - diese Themen Schillers machen das Stück seit Jahrhunderten so populär für junge Generationen.

Zum vierten Mal inszeniert der Intendant des THEATER AN DER PARKAUE, Kay Wuschek, am Volkstheater Rostock, wo er zuletzt "Emilia Galotti" zur Premiere brauchte. Nun feiert der Schiller-Klasssiker "Kabale und Liebe" seine Berlin-Premiere in der Parkaue.

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