Das Ende von Eddy
12+

von Édouard Louisaus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel Uraufführung

Eddy Bellegueule wächst in ärmlichen Verhältnissen in einem Dorf im Norden Frankreichs auf. Mutter und Vater haben früh die Schule abgebrochen und arbeiten wie alle Bewohner in der Messingfabrik oder als Altenpflegerin. Zwischen endloser Fernsehbeschallung und permanentem Alkoholkonsum wechselt die Familie nur die nötigsten Worte. Eddys weiblicher Gang und seine Stimme machen ihn früh zum Außenseiter und Opfer brutaler Gewalt. Unter großer körperlicher und seelischer Anstrengung arbeitet er gegen sich selbst, um zu sein wie alle. Letztendlich wagt Eddy den Ausbruch.

Allein in Frankreich wurde der Debütroman des 23-jährigen Schriftstellers Édouard Louis über 1,5 Millionen Mal verkauft und in über 20 Sprachen übersetzt.

Die Regisseurin Leyla-Claire Rabih ist künstlerische Leiterin der Compagnie Grenier Neuf in Dijon, Spezialistin für zeitgenössische Dramatik und gemeinsam mit Frank Weigand Herausgeberin von "Scène", einer Anthologie von neuen Theaterstücken aus Frankreich. Sie inszeniert regelmäßig an Theatern in Deutschland und Frankreich.

► Anknüpfend an die Inszenierung bieten wir am 15. Juni 2017 für Lehrer*innen und Multiplikator*innen einen Fachtag zum Thema Sexuelle Identitäten und Rollenbilder an. 

► Zu dieser Inszenierung bieten wir für Schulklassen im Rahmen der Veranstaltungsreihe Buch und Bühne kostenfreie Lesungen und Workshops.


Mit freundlicher Unterstützung vom "Fonds Transfabrik – Deutsch-französischer Fonds für darstellende Künste".

Im Rahmen von "Frankfurt auf Französisch – Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017". 

Mit der freundlichen Unterstützung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

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