Die Réfugiés / Die Hugenotten
14+

Berlin und die Bartholomäusnacht - Ein Stück Migrationsgeschichte unserer Stadt Uraufführung

Das 16. und 17. Jahrhundert offenbaren ein zutiefst gespaltenes Europa. Religionskriege, Bürgerkriege, Massaker sind Realität. Mit der Aufhebung des Ediktes von Nantes im Oktober 1685 durch Ludwig XIV. verloren die französischen Protestanten ihre letzten Rechte. Trotz aller radikalen Verbote begann eine gewaltige Fluchtwelle. Bereits drei Wochen später unterschrieb der Kurfürst Friedrich Wilhelm das Edikt von Potsdam und lud die Geflüchteten ein. Flüchtlingsrouten zogen sich durch ganz Europa, Flüchtlingslager wurden eingerichtet, Begleiter und Anwerber ausgesandt. Räume für Ansiedlungen entstanden.

Schon immer haben die neuen Berliner ihre Fußabdrücke in der Stadt hinterlassen. Das einmalige Projekt zum Abschluss der Parkaue im Prater betrachtet in diesem Ereignis die Geschichte Berlins als wachsende und immer wieder durch das Fremde geprägte Metropole bis ins Heute. Schauspieler, Berliner, Zugezogene und Geflüchtete, Jugendliche und Erwachsene entwerfen eine verwegene Bricolage über ein sich veränderndes Berlin.

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