Die Réfugiés / Die Hugenotten
14+

Berlin und die Bartholomäusnacht - Ein Stück Migrationsgeschichte unserer Stadt Uraufführung

Religionskriege, Bürgerkriege und Massaker sind Realität im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts. Im Jahr 1685 verlieren die französischen Protestanten durch Ludwig XIV. ihre letzten Rechte. Eine Fluchtwelle setzt sich in Gang und erreicht durch die Einladung des Kurfürsten Friedrich Wilhelm auch Berlin – schon damals eine Stadt der Zugezogenen. Es kommt zum folgenreichen Krach zwischen den beiden Herrschern.

Die Stückentwicklung nimmt das Publikum mit auf eine historische Zeitreise und erkundet gemeinsam, was es heißen kann, ungewollt zu bleiben, oder sich im Exil ein neues Leben aufzubauen. Was waren Ursachen des Konflikts? Wie lebte man Willkommenskultur im Berlin des 17. Jahrhunderts? Geführt von szenisch wiederbelebten Zeitzeugen wird das Publikum zu einem Expeditionsteam, das sich an unterschiedliche Orte des Praters begibt und selbst in die Auseinandersetzung mit der Historie tritt.

Neben Schauspieler*innen des Ensembles wirken Spieler*innen des Jugendclubs unter Anleitung von Chiara Galesi, Anton Berman und Francesca Cogni an der Entwicklung des
Stückes mit.

ZUSATZVERANSTALTUNGEN

BRICOLAGE VERNISSAGE
9. Juni 2017, 18 Uhr, im Anschluss Öffentliche Probe.
Die Vernissage findet in Kooperation mit der BTK Hochschule für Gestaltung statt

SZENISCHE LESUNG
5. Juli, 20.00 Uhr, im Anschluss an die Vorstellung
Mit Texten der Studierenden des Studiengangs Szenisches Schreiben an der UdK, Berlin

Der Beitrag des Jugendclubs wird gefördert von "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" – ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 

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