Filip Grujic

Filip Grujic, geboren 1991 in Freiburg im Breisgau, besuchte zunächst in Freiburg eine private Schauspielschule bis er 2012 - 2016 sein Schauspielstudium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF (ehemals HFF "Konrad Wolf") absolvierte. Es folgten Gast-Engagements als Protagonist am Volkstheater Rostock in "Beluga schweigt" (2016,R: Yvonne Groneberg) und als junger Werther in Nicole Oders Inszenierung von "Feuerherz“ (2016,ebd.). Außerdem spielte er in Uwe Dag Berlin’s Projekt "Ich-Flüchtling“ (2016) am Schauspiel Kiel und tourt mit dieser Inszenierung durch Schleswig-Holstein. Des Weiteren ist er als Singer und Songwriter aktiv hat eine eigene Band „Angenehm Verstörend“ und gewann 2009 den Bundeswettbewerb Jugend musiziert im Fach Gitarre. Dreherfahrungen sammelte er während seiner Schauspielausbildung in Potsdam mit namhaften Regisseuren wie Johannes Naber und Miriam Dehne, später drehte er auch fürs deutsche Fernsehen. Um eigene Visionen vom Theater und Film umzusetzen, entwickelte er bereits während des Schauspielstudiums eine große Liebe zur Regie. In dieser Funktion drehte er 2015 während seines Schauspielstudiums seinen ersten Dokumentarfilm für den Rbb („domoj“– dt.: „nach Haus“). Dafür bereiste er nach der Annektierung der Krim mit seinem Team die Ukraine und drehte dort an der Front, um Bilder des Krieges einzufangen. Zu Beginn des Jahres 2017 drehte er seinen ersten fiktionalen Kurzspielfilm (Ahoi“) in der serbischen Republik in Bosnien, der jetzt auf verschiedenen internationalen Festivals läuft. Als Regisseur erarbeitete er mit einem Schauspielstudenten eine Szene für das Absolventenvorspiel an der Filmuniversität Babelsberg, die auf sehr angeregte Resonanz seitens des Publikums und der Professoren stieß.
 

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